Wie wird Asthma behandelt?

Wichtige Behandlungsschritte (Therapiebausteine) bei Asthma bronchiale
- Vermittlung asthmaspezifischen Wissens
- Training der Selbstwahrnehmung
- Vermeidung von Atemnotauslösern
- Inhalationstraining
- ggf. vorbeugende regelmäßige Behandlung mit Medikamenten
- medikamentöse Behandlung bei akuten Beschwerden
- Atemtechniken und Atemhilfstechniken
- Teilnahme an einer Asthmaschulung
Vermittlung asthmaspezifischen Wissens
Was ist Asthma? Wie kommt es zu Husten und Atemnot?
Training der Selbstwahrnehmung
Wie messe ich Asthma? Wie merke ich, wenn es eng wird?
Vermeidung von Atemnotauslösern
Die Atemnotauslöser, welche für Ihr Kind bedeutsam sind, sollten Sie kennen und soweit wie möglich vermeiden oder reduzieren bzw. den Umgang mit ihnen anpassen (z.B. bei körperlicher Anstrengung oder Sport).
Inhalationstraining
Wie gelangen die Medikamente in die kleinen Bronchien, damit sie dort wirken können? Welche Möglichkeiten der Inhalation gibt es und wie wende ich sie richtig an?
Medikamentöse Behandlung
Durch eine medikamentöse Therapie kann die Überempfindlichkeit der Atemwege herabgesetzt und die Entzündung der Bronchialschleimhaut verringert werden. Entsprechende Medikamente müssen regelmäßig (in der Regel täglich) eingesetzt werden. Bei drohender oder akuter Atemnot kommen in der Regel bronchienerweiternde Medikamente zum Einsatz, die schnell wirken.
Atemtechniken und Atemhilfstechniken
Sinnvolle Atemtechniken (Nasenatmung, Lippenbremse, Hustentechniken) sowie Atemhilfstechniken (z.B. atemerleichternde Körperstellungen) helfen Atemnot zu vermeiden und akute Atemnot zu lindern.
Teilnahme an einer Asthmaschulung
Asthma bronchiale ist nicht heilbar, aber eine Beschwerdefreiheit ist fast immer erreichbar. Eine zentrale Maßnahme dieser Behandlung ist die Teilnahme an einer zertifizierten Asthmaschulung.
